Schwanger & Fit
Tanz & Fitness Kombination
PRÄNATALES TRAINING
schwanger & Fit
Fit und gut gelaunt durch die Schwangerschaft.
Wir steigern das Wohlbefinden, lösen Verspannungen, sammeln Energie und bereiten den Beckenboden auf die Geburt vor.
Bewegung tut gut - gerade in einer so besonderen Zeit wie der Schwangerschaft. Aber häufig ist man sich nicht sicher welche Art von Bewegung oder in welcher Intensität man diese Bewegung machen und durchführen sollte. Gerade deshalb ist es hilfreich sich einer Gruppe anzuschließen, und gemeinsam mit einem qualifizierten Kursleiter die Übungen effektiv und sicher durchzuführen.
Schwanger & Fit ist ein Ganzkörperworkout welches genau auf die besonderen Bedürfnisse in der Schwangerschaft abgestimmt ist. Es bereitet den Körper auf die Geburt vor, speichert Energie, schärft das Bewusstsein und erhält die Ausdauerfähigkeit & Beweglichkeit.
Aber auch der Austausch und Tipps & Tricks kommen in diesem Kurs nicht zu kurz.
Kursangebot:
10 Wochenkurse - 120€
Gesundheitskurs nach § 20 —> Krankenkassen gefördert.
Meld dich gerne bei mir!
Krankenkassenförderung
Dieser Kurs ist ein zertifizierter Gesundheitskurs und erfüllt die Qualitätskriterien der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 SGB V. Die Kassen erstatten ca. 85% der Kursgebühr bei regelmäßiger Teilnahme.
Ausgenommen ist der 4 Wochen Onlinekurs.
Sport & Bewegung in der Schwangerschaft
Wusstest du das Sport in der Schwangerschaft viele Vorteile hat und sich positiv auf die Gesundheit von Dir und deinem Baby auswirkt?
Bewegung gibt dir laut Studien nämlich ein besseres Körpergefühl, stärkt dein Immunsystem und schützt dich somit besser vor Infektionen. Deine Muskulatur wird gekräftigt, wodurch sich dein Körper aufrecht halten kann und es dadurch zu deutlich weniger Beschwerden im Rücken und Beckenbereich kommt.
Es treten seltener Kreislauf- oder Verdauungsproblematiken auf und es sinken deutlich die Risiken für Muskel- und Wadenkrämpfe, Hämorrhoiden und Krampfadern.
Ein gut angeleitetes Training regt Herz-, Lunge und den Stoffwechsel an, und sorgt dafür, dass das Blutvolumen und die zusätzlichen Wassereinlagerungen im Körper gut verteilt werden. Bei Schwangerschaftsdiabetes wird Sport sogar als Therapie empfohlen und grundsätzlich hilft Bewegung das Selbstbewusstsein zu stärken und Stress besser zu verarbeiten.
SPORTLICHE SCHWANGERE leiden, so beweisen es Studien, während der Schwangerschaft und Geburt im Durchschnitt weniger unter Beschwerden und Komplikationen.
ÜBERSICHT der Auswirkungen von Sport in der Schwangerschaft:
• verbesserte Aktivität von Herz-Kreislauf- und Lungenfunktion. Sport stärkt das Herz- Kreislauf-System, weshalb du nicht so schnell ermüdest. Du bekommst mehr ENERGIE für den Alltag
• weniger Schwangerschaftsbeschwerden wie z.B. Müdigkeit, Kreislaufbeschwerden
• je fitter dein Körper ist, desto besser kann er mit Stress und Körperlicher Belastung (z.B. bei der Geburt) umgehen.
• vermindertes Risiko für Schwangerschaftsdiabetes und Schwangerschaftsbluthochdruck
• vermindertes Risiko für Präeklampsie (erhöhter Blutdruck und Eiweißausscheidung im Urin)
• Vorbeugung von Schmerzen im Bewegungsapparat (Rückenschmerzen, Symphyse, ISG, Becken, Nacken etc.)
• verringertes Risiko für Krampfadern (Varizen) oder Thrombosen
• verringertes Risiko für Inkontinenzformen
• verbesserte Schlafqualität
• verbesserte Gewichtskontrolle während der Schwangerschaft und danach
• gesteigertes Wohlbefinden
• weniger Stimmungsschwankungen, weniger depressive Verstimmungen – Bewegung fördert die Serotonin-Ausschüttung, dies ist ein Botenstoff des Gehirns, der dafür sorgt, dass du dich wohlfühlst – daher wird es auch GLÜCKSHORMON genannt.
• geringeres Risiko für ein zu hohes Geburtsgewicht des Kindes,
• geringeres Risiko für vaginal-operative Entbindungen (Geburt mit Saugglocke oder Zangengeburt)
HERZ-KREISLAUF-SYSTEM
Gezielte Bewegung in der Schwangerschaft für bessere Sauerstoffversorgung / Herz- und Lungentraining / Unterstützung des Blutrückflusses zum Herzen und gegen Krampfadern, Thrombosen & Wassereinlagerungen.
Auch das Blutvolumen verändert sich in einer Schwangerschaft, denn es muss dich und dein Baby mit Sauer- und Wachstumsstoffen versorgen.
Bis etwa zur 36. Schwangerschaftswoche steigt deinBlutvolumen stetig an, dabei erhöht sich auch das Wasservolumen um rund 35%. In Ausnahmefällen sogar bis 50%. Die Zahl der roten Blutkörperchen, auch Hämoglobin genannt, steigt aber nur um 25%. Das bedeutet, dass eine schwangere Frau weniger rote Blutkörperchen im Vergleich zu ihrem Blutvolumen hat, als eine nicht schwangere Frau, das Blut ist also „dünner“. Diesen Zustand nennt man Schwangerschaftsanämie und ist von der Natur so vorgesehen, damit sich das Blut leichter in der Plazenta austauschen kannund das Baby somit genügend Nähr- und Sauerstoff erhält. Sinkt der Hämoglobinwert also der Anteil der roten Blutkörperchen unter 12%, wird dein Arzt zusätzlich Eisen verordnen, welches zur Bildung von roten Blutkörperchen benötigt wird.
Durch die veränderte Konzentration der Blutbestandteile, istauch die Blutsenkungsgeschwindigkeit erhöht und das Blut gerinnt rascher. Das ist ein Schutz für die Geburt, damit du nicht zu viel Blut verlierst. Außerdem schlägt dein Herz schneller.
Durch das Wachsen der Gebärmutter kann es zu Stauungen in den Venen kommen. Das bezieht sich vorwiegend auf die unteren Extremitäten, da dort ein hoher Druck in den Venen entsteht. Vor allem wenn bereits eine Bindegewebsschwäche oder Krampfadern existieren, kann sich der erhöhte Druck negativ auf die Venenklappen auswirken. So kann es vorkommen, dass die Klappen nicht mehr richtig schließen und das Blut „zurücksackt“. Dazu kommt es zu Dehnungen der Gefäße welche häufig Krampfadern zufolge hat. Krampfadern können sich auch am After und Scheide als Hämorrhoiden zeigen, weshalb gezielte Bewegung in der Schwangerschaft genauso wichtig ist wie ab und zu die Beine Hochzulegen und langes Sitzen und Stehen zu vermeiden. Stützstrumpfhosen können hier auch unterstützen. Sport wirkt sich positiv auf euer Herz-Kreislauf System aus. Ihr trainiert dadurch nicht nur euer Herz und die Lunge, sondern sorgt auch für eine verbesserte Sauerstoffversorgung. Durch Sport und Bewegung, könnt ihr zudem den Blutrückfluss zum Herzen fördern. Das bedeutet, dass das Risiko an einer Thrombose zu erkranken und auch Wassereinlagerungen zu bekommen dadurch erheblich sinkt.
BECKEN- & SYMPHYSEN schmerzen
Das Becken spielt eine zentrale Rolle für unseren aufrechten Gang, unsere Körperstabilität und die Positionierung der inneren Organe.
Die Symphyse ist eine Art Bandscheibe, die das linke und rechte Scharmbein im Becken verbindet. Zu Beschwerden im Beckenbereich kommt es, wenn sich die Symphyse weitet und es dabei zu einer Erweiterung der Scharmbeinfuge kommt. In der Schwangerschaft sind meistens die hormonellen Veränderungen dafür verantwortlich. Denn diese Hormone Sorgen dafür, dass die Bänder, Muskeln und das Gewebe weicher und lockerer werden und somit auch die Flexibilität im Bereich der Scharmbeinfuge erhöht wird. Das ist ein natürlicher Vorgang, da sich der Körper so auf die anstehende Geburt vorbereitet. Dadurch verändert sich auch die Stabilität im Becken, denn wenn die Verbindung (Symphyse) der zwei Knochen weicher wird, verliert das Becken an Stabilität. Dies kann zu leichten, bis sehr ausgeprägten Schmerzen im Scharmbeinbereich, Becken oder auch unteren Rücken führen.
Von einer Art der Symphysenlockerung sind mehr als 90% der schwangeren Frauen betroffen, manchmal kaum wahrnehmbar und bei anderen sehr ausgeprägt. Aber auch nicht schwangere Frauen und auch Männer können sich die Symphysenlockerung oder auch Beckeninstabilität zuziehen. Eine Symphysenlockerung führt häufig zu einer deutlichen Einschränkung der Mobilität und ist sehr schmerzhaft bei zum Beispiel: Umdrehen im Bett, Ausrutschen, Stolpern, großen Schritten oder Sprüngen. Zusätzlich zeigen sich die Beschwerden häufig in einer gekrümmten Körperhaltung, Rücken- und Rumpfschmerzen sowie ein Druckgefühl an der Verschlussmuskulatur (Harnröhre, Scheide und Anus).
Aber was tun bei Symphysenschmerzen?
Ziel ist es, das Fortschreiten zu verhindern und die Scharmbeinfuge zu stabilisieren und dabei die Iliosakralgelenke zu entlasten bis die Symphyse in ihre stabile Form zurückgefunden hat.
Tipps:
- Gezieltes und geführtes Training in der Schwangerschaft um Muskelgruppen zu stabilisieren und zu stärken die für die Aufrichtung des Beckens zuständig sind.
- Beckenbodentraining
- Stabilisierung und Entlastung durch einen Symphysen-Gurt
- Physiotherapeutische Maßnahmen